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„Mein Bauchgefühl wird mit Fakten unterlegt“

Yvonne Fritz leitet seit 2009 den SKF e.V. Gießen und ist Caritaspanel-Teilnehmerin seit der ersten Stunde. Wie sie von der Rechtsträgerbefragung profitiert, erklärt sie im Interview.

Caritas-Dienstgeber: Frau Fritz, Sie nehmen seit Anfang an am Caritaspanel teil. Was bringt Ihnen diese Umfrage?

Yvonne Fritz: Daten sind das neue Gold. Aus jeder Caritaspanel-Befragung kann ich wertvolle Daten und Fakten für mein Unternehmen ziehen. Und das muss noch bekannter werden!

Welche Fakten meinen Sie zum Beispiel?

Ich kann mich nach meiner Teilnahme am Caritaspanel sofort mit anderen Einrichtungen vergleichen, denn direkt nach dem Umfrageabschluss erhalte ich einen Überblick über die gesamten Umfrageergebnisse per Mail. Dann sehe ich automatisch, wie ich dastehe. Das Caritaspanel ist ja an das IAB Betriebspanel angelehnt, deshalb bekomme ich sogar noch mehr Dateneinsicht und kann mich sowohl innerhalb meiner Branche als auch über Branchengrenzen hinweg vergleichen. Eine super Übersicht!

Welchen Vorteil sehen Sie noch?

Ein Vorteil – und der mag sogar auf den ersten Blick uneigennützig wirken – ist, dass wir Teilnehmenden die Arbeit der AK aktiv unterstützen, denn mit unseren Daten kann die Kommission einen hervorragenden Überblick über ihre Rechtsträger mit ihren Einrichtungen und Diensten erlangen und ihre künftige Arbeit steuern und ausrichten. Aber das ist nicht nur ein Dienst, den wir der AK mit unserer Teilnahme erweisen. Wir als Dienste und Einrichtungen profitieren alle von jeder Fortentwicklung der Arbeit der AK. Die AK gibt es schließlich seit 1969, und stetiger Fortschritt ist eine notwendige Daueraufgabe. Das Caritaspanel ist unsere Zukunft, mit der wir den Tarif weiterentwickeln. Es ist ein Kreislauf, dem die ganze Caritas-Welt angehört.

Welche Erkenntnis konnten Sie außerdem schon aus dem Caritaspanel ziehen?

Das Caritaspanel dient uns ganz klar bei der Entscheidungsfindung. Zum Beispiel haben wir erkannt, dass es immer mehr Teilzeitkräfte und Fluktuation gibt. Mit dieser Schwarz-auf-Weiß-Erkenntnis der konkreten Zahlen können wir besser agieren. Außerdem können wir im Vergleich feststellen, dass wir an vielen Stellen ein sehr attraktiver Arbeitgeber sind, etwa in Bezug auf die Möglichkeit, mobil zu arbeiten, und dass wir das stärker herausstellen dürfen. Und wir möchten das auch unseren Mitarbeitenden klarmachen – den bestehenden und den künftigen. Denn klares Ziel ist ja für alle Einrichtungen: Wir wollen unsere Mitarbeitenden halten – und neue holen!

Das Caritaspanel findet alle zwei Jahre statt. Ist die Lücke zu groß zwischen den Umfragen?

In diesen zwei Jahren bekommt jeder Teilnehmer über den CaritaspanelReport einen regelmäßigen ausführlichen Newsletter zugeschickt, aufbereitet von der Geschäftsstelle der Dienstgeberseite und in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Mitarbeiter. In jedem Report wird ein Teilbereich der vergangenen Umfrage detailliert analysiert. Der letzte 2020er-Newsletter folgt in den nächsten Wochen und wird vom ersten 2022er-Report im Oktober abgelöst, nachdem die momentan laufende Umfrage beendet wurde.

Sie würden also eine Teilnahme am Caritaspanel empfehlen?

Ja. Jede Einrichtung kann nur profitieren. Meine wichtigste Erkenntnis: Mein Bauchgefühl wird hier mit Fakten untermauert. Ich hatte vor der Teilnahme bereits Ahnungen und Tendenzen. Aber nach der Befragung und Auswertung hatte ich noch mehr Klarheit, und damit lässt sich sehr gut arbeiten.

Vielen Dank für das Gespräch!

Ihre Ansprechpartnerin

Anne-Katrin Hennig
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Geschäftsstelle der Dienstgeberseite
030 2850 2940
presse@caritas-dienstgeber.de
@ Twitter

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