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Organisation und Struktur

Die Arbeitsrechtliche Kommission ist für die Gestaltung des kirchlichen Arbeitsvertragsrechts zuständig, das für die mehr als 25.000 Einrichtungen und Dienste der Caritas gilt. Diesen Auftrag erfüllt sie mit Anerkennung der katholischen Bischöfe und auf Basis einer eigenen Ordnung, die von der Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes beschlossen wurde.

In allen Kommissionen sitzen gleich viele Vertreterinnen und Vertreter der Mitarbeiter- und der Dienstgeberseite. Beschlüsse können nur mit einer Dreiviertelmehrheit gefasst werden. Die Arbeitsrechtliche Kommission besteht aus einer Bundeskommission und aus sechs Regionalkommissionen.

Die Bundeskommission hat eine umfassende Zuständigkeit. Sie regelt unter anderem

  • die Arbeitszeitbestimmungen,
  • die Vergütungsstruktur,
  • die Eingruppierungsbestimmungen,

die Bandbreiten für die regional festzusetzende Höhe der Vergütungen.

Die sechs Regionalkommissionen regeln im Rahmen der von der Bundeskommission vorgegebenen Bandbreiten jeweils

  • die Höhe aller Vergütungsbestandteile,
  • den Umfang der regelmäßigen Arbeitszeit und
  • den Umfang des Erholungsurlaubs.

Des Weiteren können die Regionalkommissionen Regelungen der Beschäftigungssicherung treffen.

Darüber hinaus können Ausschüsse gebildet werden, die im Vorfeld der Beratungen in der Verhandlungskommission Beschlussvorschläge zu komplexen Themengebieten, wie z. B. Arbeitszeit, Altersversorgung, Anhang C, erarbeiten.