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Caritaspanel

Nehmen Sie jetzt an der aktuellen Umfrage teil:

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Wir zählen auf Sie: Machen Sie beim Caritaspanel mit, und profitieren Sie von den Ergebnissen.

Norbert Altmann
Sprecher der Dienstgeberseite

Aktuelle Befragungsrunde läuft

Seit dem 1. Juli 2022 läuft die fünfte Befragungsrunde zum Caritaspanel. Alle Rechtsträger der Caritas wurden postalisch und per Newsletter kontaktiert. Sie können bis zum 30. September 2022 an der bundesweiten Befragung teilnehmen. Neben den bekannten Fragen wie etwa zu Personalstruktur und -bewegungen werden im Caritaspanel 2022 auch neue, aktuelle Themen abgefragt.

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Für Fragen zur Teilnahme bietet die Geschäftsstelle 30minütige Zoom-Beratungen an, in denen Interessierte ihre individuellen Fragen stellen können. Folgende Termine sind bisher geplant:

12.07.2022, 10 Uhr

02.08.2022, 9 Uhr: Zoom-Link

06.09.2022, 14 Uhr: Zoom-Link

20.09.2022, 16 Uhr: Zoom-Link

Alle Beratungstermine finden Sie auch im Caritas-Dienstgeber-Kalender (Filter: Veranstaltung) zum Herunterladen.

Ihre Vorteile

Als Teilnehmer am Caritaspanel erhalten Sie exklusiv die Grundauswertung aller Fragen. Die Umfrageergebnisse bilden die Situation aller teilnehmenden Rechtsträger ab und zeichnen ein detailliertes Bild der betrieblichen Wirklichkeit der Caritaslandschaft. Die Erkenntnisse ermöglichen eine Transparenz und unterstützen Sie bei der Einordnung Ihrer betrieblichen Situation im Gesamtkontext. Ein Vergleich mit anderen Anbietern sozialer Dienste ist auf Basis der Ergebnisse sehr gut möglich. Die Anlehnung am etablierten IAB-Betriebspanel lassen auch branchenübergreifende Vergleiche zu. Für die Caritas-Dienstgeber sind die Auswertungen eine entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche und fundierte tarifpolitische Arbeit in der Arbeitsrechtlichen Kommission. 

Ergebnisse des Caritaspanels 2020

Die COVID-19-Pandemie bestimmt weiterhin große Teile des öffentlichen Geschehens mit. Nachdem sich politische Strategien Ende 2021 auf die Steigerung der Impfquote konzentrieren, galt es im Frühjahr 2020 verstärkt, das Erwerbsleben vieler Menschen trotz Virusbedrohung abzusichern. Dies erforderte vielerorts eine grundständige Reorganisation betrieblicher Prozesse und Strukturen, die sowohl für Beschäftigte als auch Betriebe mit großen Anstrengungen verbunden sein konnten. Die für Juli 2020 geplante Befragungsrunde zum Caritaspanel 2020 konnte – da ohnehin als Onlinebefragung im vierten Quartal 2020 – mit etwas Verspätung durchgeführt werden. Trotz der schwierigen Lage aufgrund der Pandemie haben 240 Rechtsträger aus allen Regionalkommissionen und den verschiedensten Hilfebereichen an der Befragung teilgenommen. Im Folgenden werden einzelne Ergebnisse aus den Befragungsdaten des Caritaspanels 2020 dargestellt. Dies ermöglicht einen ersten Blick darauf, wie sich die Betriebslandschaft gestaltet hat und an welcher Stelle trotz globaler Krise durchaus positive Entwicklungen zu verzeichnen waren.

Resümierend können einige organisationale Entwicklungen im Pandemiejahr festgehalten werden, in denen durchaus Resilienzen und neue Potenziale innerhalb der caritasweiten Betriebslandschaft zum Vorschein kommen. Besonders spannend wird die wissenschaftliche Analyse längerfristiger Pandemieeffekte sein, welche mit dem kommenden Caritaspanel 2022 aufgegriffen werden sollen.

Befragt nach wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie geben drei von fünf Rechtsträgern (61 Prozent) an, kaum bis gar nicht negativ betroffen zu sein. Weniger als jeder fünfte Rechtsträger (18 Prozent) teilt mit, mit starken oder sehr starken Negativfolgen zurechtkommen zu müssen. Zwei Prozent aller befragten Akteure schätzen zusätzlich ein, dass ihr Fortbestehen pandemiebedingt in Gefahr sein könnte. Insgesamt scheinen Rechtsträger der Caritas ökonomische Belastungsaspekte besonders gut wegstecken zu können, was in erster Linie an der Ausweitung professioneller gesundheitlicher und sozialer Handlungsaufträge seit Frühjahr 2020 liegen dürfte. Das medial hochpräsente Thema der Kurzarbeit spielt zudem lediglich in Teilen der Organisation eine wichtigere Rolle. In jedem fünften Rechtsträger (19 Prozent) wurde 2020 auf jene beschäftigungs- und existenzsichernde Maßnahme zurückgegriffen. In 43 Prozent dieser Teilgruppe befanden sich maximal fünf Prozent des Personals tatsächlich in Kurzarbeit. Bezogen auf alle Rechtsträger kann festgestellt werden, dass weniger als vier Prozent der Mitarbeitenden temporär in Kurzarbeit waren. Einen rasanten Ausbau erfuhr hingegen das mobile Arbeiten. Vier von fünf Rechtsträgern (79 Prozent) boten im Jahr 2020 die Möglichkeit an, von zuhause oder unterwegs aus erwerbstätig zu sein. Davon haben 83 Prozent entsprechende mobile Angebote im Zuge der Pandemie eingeführt oder erweitert.

 

Entwicklungen in der Ausbildung bei der Caritas

Eine bemerkenswerte Entwicklung lässt sich zudem bei der betrieblichen Berufsausbildung beobachten. Die Besetzungsquote von Ausbildungsplätzen ist in Relation zur Erhebungswelle 2018 um volle fünf Prozentpunkte auf nunmehr 94 Prozent angestiegen. Jener Wert liegt deutlich über wirtschaftsweiten und branchenspezifischen Vergleichswerten aus dem IAB-Betriebspanel 2019. Gleichzeitig erhöht sich die Übernahmequote nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss um drei Prozentpunkte auf 61 Prozent. Berufsinteressierte haben demnach nicht nur sehr gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu erhalten, sie verfügen auch über positive Perspektiven auf direkte Weiterbeschäftigung im ausbildenden Caritas-Betrieb. In beiden Indikatoren spiegelt sich eine konstruktive Reaktion auf die erhöhte Auslastungslage im Sozial- und Gesundheitswesen wider. 

Entwicklung der Beschäftigung bei der Caritas

Der Blick auf die Beschäftigungsumfänge zeigt, dass drei von fünf Mitarbeitenden (59 Prozent) entweder in Vollzeit oder vollzeitnah, d. h. in besonders beliebten Mustern mit mindestens 75 Prozent Arbeitszeitumfang, beschäftigt sind. Nur jede/r zehnte Teilzeitbeschäftigte (11 Prozent) weist ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis auf. Das Themenfeld wöchentlicher Arbeitszeiten wird weiterhin eher durch höhere statt geringere Beschäftigungsumfänge dominiert. Befristete Beschäftigungsverhältnisse machen einen Anteil von 15 Prozent aus, was einem leichten Anstieg um weniger als 2 Prozentpunkte entspricht. Der Anteil befristeter an allen Neueinstellungen ist hingegen um ganze sieben Prozentpunkte gesunken und beträgt 56 Prozent. Die Entfristungsquote liegt bei 46 Prozent, so dass fast die Hälfte aller befristet Beschäftigten bei Vertragsende in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen werden. Dies stellt noch vor Verlängerungen (30 Prozent) und Personalabgängen (24 Prozent) die mit Abstand häufigste der drei gängigen Konstellationen bei Ablauf eines befristeten Beschäftigungsverhältnisses dar. Anders ausgedrückt: In drei von vier Fällen geht das Ablaufen befristeter Arbeitsverträge mit einem Verbleib anstelle eines Abschieds der Mitarbeitenden einher. Somit können Rechtsträger der Caritas trotz verkomplizierter Pandemiesituation auch befristeten Arbeitnehmer_innen größere Arbeitsplatzsicherheit anbieten. Langfristig drücken sich gute Beschäftigungsperspektiven auch in der Verweildauer der Belegschaft aus. Circa 40 Prozent der Mitarbeitenden können als nachhaltig und langjährig gebunden bezeichnet werden, da sie eine Zugehörigkeit in ein- und demselben Betrieb von mindestens zehn Jahren aufweisen. Ein fast gleich großer Anteil ist seit weniger als fünf Jahren in der aktuellen Einrichtung aktiv. Folglich kann auf eine gesunde und ausbalancierte Mischung aus sowohl neueren als auch erfahreneren Beschäftigten geschlossen werden. An dieser Stelle ist dennoch darauf hinzuweisen, dass die organisationsinterne Alterszusammensetzung eher durch vergleichsweise höhere Kategorien geprägt wird. In Relation zu wirtschaftsweiten Daten des Mikrozensus weisen Mitarbeitende unter 40 Jahren in der Caritas einen um fünf Prozentpunkte geringeren, Mitarbeitende ab 55 Jahren hingegen einen um vier Prozentpunkte größeren Anteil auf. Wie zuvor dargestellt, versuchen zahlreiche Rechtsträger mittels Berufsausbildung junge zukünftige Fachkräfte bereits intensiviert zu gewinnen und somit Überalterungstendenzen entgegenzuwirken. Gleichzeitig ergeben sich in der beschriebenen Altersverteilung auch für ältere Erwerbstätige stabile Beschäftigungsmöglichkeiten.

Caritaspanel: Die Ergebnisse im Newsletter

Die Ergebnisse des Caritaspanels werden in loser Folge per E-Mail-Newsletter unter dem Titel caritaspanelReport mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten veröffentlicht. Weiter unten auf dieser Seite können Sie die Veröffentlichungen zu den Erhebungen der Jahre 2016, 2018 und 2020 nachlesen. Den caritaspanelReport können Sie auch abonnieren.

Über das Caritaspanel

Seit 2015 baut die Dienstgeberseite der Arbeitsrechtlichen Kommission des Deutschen Caritasverbandes e.V. gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eine umfassende Datenbasis mit Informationen über die Rechtsträger der Caritas mit ihren Einrichtungen und Diensten auf. Vorbild ist das IAB-Betriebspanel, in dem seit über 20 Jahren regelmäßig die Wirtschaftsdaten von 16.000 Betrieben verschiedener Branchen erhoben und ein Gesamtbild der Unternehmenslandschaft in Deutschland erstellt wird. 

 

Vom 1. September bis 31. Dezember 2020 konnten Rechtsträger des Deutschen Caritasverbands am Caritaspanel 2020 teilnehmen.

 

caritaspanelReport, 05/2022 vom 01.08.2022

Strategische Faktoren einer attraktiven Beschäftigungsqualität und nachhaltigen Personalbindung in Sozialer Arbeit. 
caritaspanelReport 05/2022

 

caritaspanelReport, 04/2022 vom 11.07.2022

Erster Part eines zweiteiligen Ergebnisreviews mit Forschungsbefunden zu relevanten Entwicklungen innerhalb sozialpädagogischer Handlungsfelder. 
caritaspanelReport 04/2022

 

caritaspanelReport, 03/2022 vom 07.06.2022

Regionaler Caritas-Benchmark: Vergleich betrieblicher Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen und Süddeutschland
caritaspanelReport 03/2022

 

caritaspanelReport, 02/2022 vom 09.05.2022

Die Praxiswelt der Caritas im gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Vergleich: Zusammenführung von Befunden aus dem Caritaspanel und dem IAB-Betriebspanel 2020
caritaspanelReport 02/2022

 

caritaspanelReport, 01/2022 vom 10.02.2022

Betriebliche Entwicklungen in der Altenpflege während der Corona-Pandemie
caritaspanelReport 01/2022

 

caritaspanelReport, 02/2021 vom 10.09.2021

Arbeitsplatzattraktivität in der Caritas: Eine Analyse zentraler Faktoren zur Personalbindung und Personalgewinnung
caritaspanelReport 02/2021
 

caritaspanelReport, 01/2021 vom 07.07.2021

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Betriebslandschaft: Welche Rolle spielen Existenzgefährdung, Kurzarbeit und mobiles Arbeiten in der Caritas?
caritaspanelReport 01/2021
 

Beiträge in Fachpublikationen

Caritas-Rechtsträger: Mobiles Arbeiten wird immer beliebter
in: Neue Caritas, Heft 16/2021
Autoren: Marcel Pietsch, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Caritaspanel und Doktorand an der FAU Erlangen-Nürnberg und Prof. Dr. Lutz Bellmann
AUTORENBEITRAG IN NEUE CARITAS 16/2021

Über die Ergebnisse der Grundauswertung wird in der ZAT Zeitschrift für Arbeitsrecht und Tarifpolitik in kirchlichen Unternehmen, Ausgabe 03/2021, berichtet.

 

Den caritaspanelReport können Sie hier abonnieren. Sie erhalten damit auch Informationen zur kommenden Befragungsrunde im Jahr 2022.

Vom 2. Juli bis 9. November 2018 konnten Rechtsträger des Deutschen Caritasverbands am Caritaspanel 2018 teilnehmen.

caritaspanelReport, 02/2020 vom 12.11.2020

Regionale Auswertung des Caritaspanels – Ergebnisse für Nordrhein-Westfalen und Süddeutschland im Vergleich
CARITASPANELREPORT 02/2020

 

caritaspanelReport, 01/2020 vom 28.07.2020

Digitale Transformation in Betrieben der Caritas
caritaspanelReport 01/2020

 

caritaspanelReport, 03/2019 vom 07.01.2019

Betriebe der Caritas: attraktive Arbeitsorte im Sozial- und Gesundheitswesen
CARITASPANELREPORT 03/2019

 

caritaspanelReport, 02/2019 vom 14.10.2019

Berufsausbildung bei der Caritas: Betriebliche Strategien gegen den Fachkräftemangel 
CARITASPANELREPORT 02/2019

 

caritaspanelReport, 01/2019 vom 25.07.2019

Altenhilfe bei der Caritas: Qualitätsmerkmale und zukünftige Herausforderungen
CARITASPANELREPORT 01/2019

 

Beiträge in Fachpublikationen

Caritaspanel 2018: Aktuelle Ergebnisse der Grundauswertung zur caritasweiten Betriebsumfrage
in: ZAT, 03/2019
Autoren: Dr. Pascal Krimmer, Geschäftsstelle der Dienstgeberseite und Marcel Pietsch, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Caritaspanel und Doktorand an der FAU Erlangen-Nürnberg
AUTORENBEITRAG ZAT 03/2019

Der Bedarf an Fachkräften ist groß. Die Caritas-Dienstgeber bilden aus. Die Befragungsrunde 2016 hat viele interessante und gleichsam differenzierte Ergebnisse hervorgebracht.

Broschüre: Ergebnisse der Befragungsrunde 2016

Die Broschüre geht detailliert auf die Ergebnisse ein und kann über den folgenden Link heruntergeladen werden.
Broschüre Caritaspanel 2016
 

Sonderauswertung: Vergleich mit IAB-Betriebspanel

Ein Rückblick auf die Themenbereiche „Personalprobleme“ und „Ressourcen“ - vergleichende Analyse zwischen Caritas, Gesamtwirtschaft sowie anderen Betrieben des Gesundheits-, Sozial- und Erziehungswesens
Sonderauswertung
 

Beiträge in Fachpublikationen

Einen kompakten Überblick über die Ergebnisse liefern folgende Fachbeiträge:

Gehen der Caritas die Fachkräfte aus?
in: Neue Caritas, Heft 11/2018 vom 18.06.2018, Seite 32
Autoren: Prof. Dr. Lutz Bellmann, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), und Dr. Pascal Krimmer, Geschäftsstelle der Dienstgeberseite
Autorenbeitrag in Neue Caritas 11/2018

Das Caritaspanel: Ergebnisse der Befragung 2016 – Teil 1 
in: ZAT, 5/2017
Autorenbeitrag ZAT 05/2017    

Das Caritaspanel: Ergebnisse der Befragung 2016 – Teil 2 
in: ZAT, 2/2018
Autorenbeitrag ZAT 02/2018

Ihr Ansprechpartner

Dr. Pascal Krimmer
Ökonomische Analysen und Strategie

0761 200-793
umfrage@caritas-dienstgeber.de